1. offizielles Rockpalast-Fans treffen vom 16.07.2005 in Meschede

1. offizielles ;) Rockpalast Fans Treffen am 16.07.2005 in Meschede 16.Juli 2005. Es sollte ein großer Tag in der Geschichte der Rockpalast-Fans werden. Viele hatten sich angekündigt, wenige waren da. Genau genommen nur vier Leute. Es war dann halt kein großer Tag, aber zumindest ein verdammt lustiger! Es begann damit, dass ich Lisa von unserem wunderschönen Bahnhof Gevelsberg-Knapp gegen 13:30 Uhr nach langer Zugfahrt aus Rahden abholte. Nach kurzer Verschnaufpause fuhren wir dann um 14 Uhr nach Meschede und hatten das Ziel nach knapp einer Stunde erreicht, wie der Navigator, der uns in Meschede selbst wieder netterweise im Kreis führte, zu sagen pflegt. Nachdem wir oben auf dem Berg in der Nähe des Krankenhauses einen Parkplatz ergatterten und unseren 10-minütigen Fußmarsch Richtung Innenstadt beendet hatten, lief uns auch gleich ein bekannte Gesicht über den Weg: Jens aka void! Nach kurzem Gespräch, wie die jeweiligen Fahrten verlaufen sind, befanden wir uns auf dem recht kleinen Areal und nach kurzer Zeit kam auch schon Wibke aka yoghu mit nem Freund in einem sehr angeheiterten Zustand (man könnte fast von betrunken sprechen) auf uns zu. ;) Erste Band, die wir erlebten, waren Astra Kid. Ich war ja schon am Anfang nicht begeistert, als ich deren Namen auf dem Spielplan las und sie konnten mich auch kein Stück überzeugen. Belangloser Poprock mit deutschen Texten, die weder kreativ noch lustig waren. Naja, vielleicht hätte ich auch endlich mal Bier trinken sollen, damit ich die Band so hätte abfeiern können wie Wibke. ;-) Ich verschwende dann mal kein weiteres Wort über die Band und wende mich der besseren Musik zu. Als nächstes standen Harmful auf dem Programm. Hatte mich im Vorfeld eigentlich auf die Band gefreut und in Verbindung mit dem schönen Wetter hat mir die Musik teilweise ganz gut gefallen, aber Begeisterungsstürme konnten sie bei mir auch nicht auslösen. Weiter ging es mit…Achtung Wibke, FESTHALTEN, Olli Schulz und seinem Hund Marie. Er war für Maximo Park kurzfristig eingesprungen, da die einen Auftritt bei Top Of The Pops dem kleinen sauerländischen Stadtfest vorzogen. Zuvor wurde mir ja schon angedroht, dass der Olli mich tief in meinem Herzen mit seiner Musik treffen würde…das war dann letztlich doch nicht der Fall, aber ich muss zugeben, dass er das Publikum ganz gut unterhalten kann mit seinen Ansagen (auch wenn er sich wohl nicht oft neue einfallen lässt *g*) und auch die Musik ganz nett war. Zumindest sorgte er für einen der beiden Metalsongs an diesem Abend. (neben „We´re Not Gonna Take It“ von den Donots) In der Umbauphase versuchte Wibke vergeblich mit einem “netten” Security-Menschen zu flirten, aber dieser wehrte sich krampfhaft gegen ihre Anmache und Aufforderungen, mal zu ihr zu kommen. Kontakt zur Security bekam man sowieso nur, wenn man sich in unmittelbarer Nähe vor dem Wellenbrecher hinstellte oder hinsetzte, denn dann wurde man aufgefordert, doch bitte ein paar Schritte nach vorne zu machen und das Gruppenkuscheln zu beginnen, da es ja sehr wahrscheinlich war, dass auf dem „übervollen“ Areal in der Umbauphase die Crowdsurfer von hinten in Scharen angeflogen kämen. ;-) Zudem gab Jens in jener Umpaupause seinen Platz in der 1.Reihe hinter dem Wellenbrecher auf, nur um Lisa und mich auf ein Shirt vom Sziget-Festival ´04 hinzuweisen, wo sehr weit oben auch der Name The Rasmus erschien. Ich wusste ja schon vorher, dass der Jens was für Sänger Lauri empfindet, aber das die Liebe schon so weit geht?!? Weiter ging es mit Biffy Clyro, die ich bereits dieses Jahr beim Open-Air in Essen-Werden sehen “durfte”, die mir aber damals gar nicht gefielen, was vor allem an den Soundproblemen lag. In Meschede waren sie da schon um einiges besser, aber warm wurde ich bislang auch noch nicht mit ihnen, da die Songs doch teilweise recht komplex sind. Vielleicht sollte ich mir vor ihrem nächsten Auftritt mal ne CD besorgen und da vorher reinlauschen. Co-Headliner war die diesjährige Festivalhure namens Madsen. Bis zu diesem Datum hatte ich es erfolgreich geschafft, die Band live zu meiden, aber dadurch, dass es dieses Mal nur eine Bühne gab, war es endlich so weit. Und so schlimm waren sie dann bei weitem nicht. Halt Sportfreunde Stiller, nur etwas rockiger. Muss man nicht haben, stört aber auch nicht weiter. Danach endlich die Band, wg. der ich es in Erwägung gezogen hatte nach Meschede zu fahren. (neben dem Grund, dass das RPF-Treffen dort stattfand) Die Donots standen als Headliner auf dem Programm. Und ließen sich beim Umbau auch erst mal dementsprechend Zeit. Aber nach 35-40 Minuten standen Ingo & Co. auf der Bühne. Wir hatten uns vor dem Konzert vor den Wellenbrecher gewagt und ich ging dann auch gleich mal in die Mitte zum Pogen. Ging ordentlich ab, auch wenn manche Leute nicht so wirklich Ahnung zu haben schienen, wie man pogt (Dorfvolk halt *g*) Auftritt von den Donots war ganz gut, allerdings war Ingo´s Stimme die ganze Zeit über viel zu leise. Highlight war der Sprung vom Balkon eines Mietshauses zu „Superhero“ von Ingo, der sich von dort aus wieder Richtung Bühne tragen ließ. Den Abschluss setzte dann das Lied „Good Bye Routine“, bevor das Festival kurz vor 22 Uhr beendet war. Aber für uns Rockpalast-Fans fing es dann erst richtig an. Nach kurzer Stärkung beim Italiener stellte sich die große Frage: Was könnten wir in diesem schönen Dorf noch anfangen? Etwa zur Aftershow-Party in die Schützenhalle? Oder doch auf dem Boden Meschedes bis zum Morgengrauen sitzen und Nichtstun? So was traut ihr uns doch nicht zu, oder? Nein, wir hatten was ganz anderes vor: Lasst uns doch mal eben nach Lippstadt laufen! Die 40km schaffen wir schon…vielleicht gibt’s dort mehr zu sehen! Allerdings kehrten wir auf halbem Weg (ok, vielleicht waren es doch nur 50 Meter) zum Ort dieser glorreichen Idee zurück, um daraufhin zu entscheiden, zu meinem Auto auf den Berg zu wandern, um von dort aus zu Jens´ Auto zu fahren. Also bezwangen wir eben die Pyrenäen lockerer als es ein Lance Armstrong jemals schaffen würde und fuhren wieder runter auf den Parkplatz, wo Jens sein Auto abgestellt hatte. Sollte das Treffen nun also vorüber sein? Für einen Moment schien es fast so. Jens zumindest verschwand recht schnell aus dem Auto als Wibke in alten Erinnerungen bei den Klängen von „Supersonic Speed“ von Die Happy schwelgte. Wie sich später herausstellte, ist die Band wohl gut für die Verdauung von Jens. Nach Die Happy ging es etwas härter zur Sache mit Dillinger Escape Plan, welche den Freund von Wibke dazu verleiteten, alles um sich herum zu vergessen und einfach unkontrolliert zu tanzen. Nach 1 ½ Songs war er dann aber auch alle und wir fragten uns langsam, wo denn Jens bloß abgeblieben ist. Also stiegen wir alle aus dem Auto aus und suchten nach ihm, bevor wir uns entschlossen uns auf die Steinplatten dort zu setzen, wo das Schicksal dann seinen Lauf nahm. Jens war nach kurzer Zeit wieder aufgetaucht und gesellte sich zu uns, wo wir dann über wichtige Dinge sprachen wie die Geburtstagsüberraschung meines Vaters für mich. Doch dann. Dunkle Gestalten näherten sich uns aus Richtung Parkplatz. Was könnten die wollen? Warum hatte der eine Krücken dabei? Wollten sie uns etwa „bumsen“? (nein, nicht das was ihr denkt! Lest weiter!) Nein, eigentlich fragten sie nur, ob sie sich zu uns gesellen könnten, da sie die Nacht auf dem Parkplatz verbringen mussten, weil keiner zu dem Zeitpunkt unalkoholisiert war. Nach kurzem Plausch über die jeweiligen Erfahrungen von dem Tag kam auch noch eine dritte Person hinzu, die ebenfalls zu den Jungs aus Siegen gehörte. Erwähnt werden sollte an dieser Stelle, dass die Jungs echt dicke Freunde sind, schließlich fielen die Worte „Asi“ oder „Halt´s Maul“ untereinander im Sekunden- bzw. Minutentakt. Der Kevin (der mit den Krücken) war aber auch etwas sauer, dass einer aus der Gruppe schon vorher gegangen ist und dann dabei entdeckt wurde, wie er auf dem Parkplatz sein Bier trank. Nachdem Kevin in etwa 5-6x jene Story erzählte und seinem Kumpel Vorwürfe machte, wurde es Wibke zu bunt und sie sagte ihm, dass wir es ja nun wissen würden und er es nicht noch mal wiederholen brauchte. Kevin störte das wohl etwas, dass er seinen immergleichen Gedanken nicht mehr freien Lauf lassen konnte und zischte etwas später ab mit dem Kommentar, dass er bald wiederkäme. Bevor er allerdings unser Zusammentreffen verließ, tauchte noch Kai-Rainer auf. Kai-Rainer kannte keiner von uns. Er gehörte noch zu einer anderen Gruppe aus dem Norden, die ebenfalls den Parkplatz als Übernachtungsort ausgesucht hatte und die ab und zu durch Hupen auf sich aufmerksam machten. Der Kai-Rainer, der den Namen Kai-Uwe übrigens zum Kotzen findet, war zum Zeitpunkt, als er sich zu uns gesellte, auf jeden Fall deutlich stärker angetrunken als die Siegener. Allerdings hatte er schon bald eine Gesprächspartnerin in Wibke gefunden, was dann auch bis zu unserem Verlassen des Parkplatzes anhielt. Aber zunächst erzählte er uns u.a. das er ein Haustier hätte. Um genau zu sein einen Elefanten, der in seinem Garten nun auf ihn warten würde. Hm, stranger Typ, aber definitiv witzig. Aber zurück zu den Siegenern und der entscheidenden Frage: WO IST JÖRG??? Ja, der Jörg, ein Mythos für sich. Er war den drei Siegenern total abhanden gekommen und keiner wusste, wo er steckte. Die einzige Chance ihn zu erreichen war das Handy. Einer rief ihn also an und fragte, wo er stecke. Jörg erklärte daraufhin, dass er gerade gebumst wurde und nun an einem gelben Haus stehe, wo man ihn abholen sollte. Kein Problem: Wir kennen uns ja auch alle so super in Meschede aus und bestimmt gibt es dort auch nur ein gelbes Haus. Aber dann fiel auch auf das Krückenläufer Kevin schon eine Stunde weg war. Wilde Spekulationen fingen an: Ist er in den Fluss gefallen? Oder ist er zur Dönerbüde gegangen? So wurde bei jedem Menschen, der das nahe gelegene Lokal verließ nachgefragt, ob er Jörg oder Kevin sei. Es wurde immer verneint, doch dann meinte nach einiger Zeit einer: „Der Kevin kommt gleich“. Wir trauten unseren Augen und Ohren nicht. Das Geräusch der Krücken ertönte…und er kam wirklich heraus! Einer der verlorenen Söhne war wieder aufgetaucht! Er hatte sich im Lokal bei einem großen Weizen schon sehr beliebt gemacht anscheinend. Aber was war jetzt mit Jörg? Würde er für immer am gelben Haus stehen bleiben und sein Leben dort verbringen? Die Antwort lautet: NEIN! Etwa eine Viertelstunde nach Kevin tauchte auch er auf und die Siegener Gruppe war wieder komplett. Allerdings konnte Jörg dem Kultstatus, den wir ihm in der Zwischenzeit anhingen, nicht gerecht werden. Er wollte sich kurz nach dem Erscheinen schon wieder ins Auto zum Schlafen legen. Was eine Enttäuschung. Aber erst klärte er uns auf, von wem er gebumst wurde! Und zwar von 3 Türken! Nein, er befand sich in keiner Schwulenbar, falls ihr das denkt. Was er uns eigentlich sagen wollte war nämlich, dass ihn die 3 Türken verprügelt hätten. Irgendwie hatten wir also alle etwas missverstanden. ;-) Naja, so um 3 Uhr gingen dann doch irgendwie die Gesprächsthemen aus, abgesehen vom Gespräch zwischen Wibke und Kai, die sich gegen Ende unseres Parkplatzaufenthalts noch dazu verabredeten, auf dem Haldern auf seinem Auto zu grillen. Nur blöd, dass sich der gute Kai am nächsten Morgen wohl kaum noch an das Gespräch bzw. an Wibke selber erinnert haben wird. ;-) Nach kurzer Abschiedszeremonie machten sich die Leute um Jens auf den Weg nach Fürstenberg (bei Paderborn) und Lisa und ich fuhren wieder nach Gevelsberg zurück, wo wir so gegen 4:30 Uhr ankamen und dann nur noch tot ins Bett fielen. Leider wurde aus dem Schlafen nicht viel. Um 6 Uhr ging der Handy-Wecker von Lisa los, den sie vom Vortag noch eingeschaltet hatte und um 9:30 Uhr bekam ich eine SMS von Ommtom, der mir schrieb, dass er leider nicht nach Meschede kommen könnte (im Sinne von: Besser spät als nie). Da mein Zimmer dann doch recht aufgeheizt war, war an Schlafen nicht mehr zu denken, weshalb wir gegen 10 Uhr aufstanden. Beim anschließenden Frühstück und dem Gucken des „ZDF-Fernsehgartens“ und seinen großen musikalischen Acts wurde mir bewusst, dass Astra Kid ja doch nicht so schlecht gewesen sind und es uns deutlich schlimmer hätte treffen können. ;-) Fazit: Es war ein verdammt lustiger Tag, der auf jeden Fall wiederholt werden muss und dann auch hoffentlich mehr Rockpalast-Fans zusammenbringt. Und wer weiß: Vielleicht lernt ihr ja dann auch JÖRG kennen! :-D In diesem Sinne: Rockpalast-Fans.de rules! src="http://void2.kilo028.server4you.de/reloaded/sites/default/files/imagepicker/h/hamckr/rft-10.jpg" alt="Bild" />