Rock am Ring 2003 -by Tommy-
Über Rock am Ring ist seit seiner ersten Ausrichtung 1985 ja bereits eine ganze Menge geschrieben worden, deshalb erspare ich euch hier bereits zu Anfang Einzelheiten über den Nürburgring und die komplette Entwicklungsgeschichte des Festivals.
Mittlerweile findet man im Internet ja sogar schon (fast) komplette und (fast) richtige privat erstellte Zuschauerstastiken, Playlists und Runing Order zurück bis ins Jahre 1985.
Ich war dieses Jahr zum 9. Mal auf diesem Festival. ( 1991 und 1993 allerdings jeweils Sonntags nur 1Tag) Rock am Ring hat sich seit Mitte der achtziger Jahre innerhalb zehn Jahren zum bundesweit größten, mehrtägigen Musikfestival etabliert. Ausschlag gebender Erfolgsfaktor war hier wohl auch die Kooperation mit MTV Europe. Auf die Größe kommt es in diesem speziellen Fall also doch an, genau wie im richtigen Leben. Alles nähere und weitere Infos zur History von Rock am Ring findet ihr auf den Internetseiten, die im Teil 3 des Berichtes aufgeführt sind.
Im europäischen Vergleich zum Rosklide (DK), oder Reading (UK) Festival bot das angekündigte Line Up 2003 für mich eine wirklich sensationelle Zusammenstellung.
Da die Headliner auf Rock am Ring ( und dessen kleineren Schwesterfestival Rock im Park, das am Pfingswochenende parallel in Nürnberg stattfindet) von der Marek Lieberberg Konzertagentur deutschlandweit immer exklusiv verpflichtet werden, waren die im Falle LINKIN PARK krankheitsbedingte Absage, sowie der bereits vier Wochen vor Festivalbeginn feststehende Ausfall von LIMP BIZKIT leider um so schmerzlicher. Trotzdem wurde mit Freitags und Samstags jeweils 75.000 sowie am Sonntag mit 80.000 Zuschauern ein neuer absoluter Besucherrekord aufgestellt.
Das Schreiben dieses Berichtes gab mir im Prinzip die noch nie vorhandene Gelegenheit das gesamte Festival von Donnerstags bis Montags noch einmal zu erleben. Teilweise war es gar nicht so einfach, sich an alle die vielen schönen Einzelheiten und Eindrücke zu erinnern, sie insbesondere den einzelnen Tagen und Uhrzeiten zu zuordnen. Zu Anfang war lediglich ( für unsere aus den verschiedensten Gründen zuhause gebliebenen Freunden wie Michael, Jenny, Fridolin, Jörg und Andy) ein straff gefaßter Bericht in der Größenordnung von ein bis zwei DIN A 4 Seiten geplant. Da ich alles in der vorliegenden Fassung belassen wollte, habe ich auf eine Korrekturlesung verzichten lassen. Bitte verzeiht mir also die sicherlich noch reichlich vorhandenen Grammatik- und sonstigen Rechtschreibefehler.
Wir besuchen dieses Festival nicht, WIR SIND DIESES FESTIVAL.
Thomas Michael Becker Saarbrücken, Juni/Juli 2003 The Journey
Donnerstag, 05.06.2003 [ Abends ]:
Nach wochenlanger großer Vorfreude, Planungen und Umplanungen zur An- und Abreise mit dem PKW, Bus, dem Zug, dem Motorrad und sogar eines Mietfahrzeugs das uns 126 Euro gekostet hätte, ging es Donnerstags um ca. 18:00 Uhr von Großrosseln im Saarland aus endlich los zu Rock am Ring 2003 . Neben dem gewöhnlichen Gepäck des "normalen" Handelsreisenden wie wetterfester Kleidung, Duschzeug, Schlafsäcke und Zelte, Campingkocher, Besteck und Werkzeug ect., hatten wir wie jedes Jahr was die flüssige Versorgung anbetrifft, ordentlich Press am Start.
175 Dosen französisches und pfandfreies, ich wiederhole pfandfreies ! Karlsquell und Beckers Bier (150 Dosen a 0,33 Einheiten, sowie 25 Dosen a 0,5 L, insgesamt also 60,00 L) , 7 Litern französischer Wein inkl. Lambrusco, 12 Liter Säfte, 9 Litern Wasser, 2 Flachen Sekt, einer Flache Wodka-Orange und einer Flasche Tequila. Zudem allerfeinste feste Nahrung in Form des üblichen ..."geht zu jeder Tages und Nachtzeit"... Dosenfutters. Erwähnen sollte man bei dieser Menge als erstes einmal, das es sich hierbei um den knapp bemessenen ( LOL) Proviant für zwei Männern für den Zeitraum von 3,5 Tage handelte.
Witzig war bereits zu Anfang der Fahrt der Versuch von Eike und Markus, ihre eigenen beiden Handy Nummern heraus zu bekommen indem sie sich gegenseitig anriefen. Ich fuhr den voll getankten und angesichts des Gepäckes tief liegenden Peugeot bei Sound von Limp Bizkit aus dem CD Player bis zur Raststätte Hochwald, die so um die 100 KM von Saarbrücken entfernt ist. Also ca. eine Stunde, ohne Bier zu trinken versteht sich. Fast schon wie erwartet, fand dann auch auf der Hinfahrt um ca. 19:30 Uhr (ca. 10 Km vor dem Nürburgring) bereits die erste Fahrzeug und Personenkontrolle nicht nur für uns statt. Durch die Aktion verloren wir etwa bereits 20 bis 25 Min. Zeit. Die Maschinenpistole in der Hand eines Beamten fand und finde ich auch heute noch aus nachträglicher Betrachtung heraus maßlos übertrieben. Nichts gegen den Job unserer grünen Freunde, Ordnung muß sein, ein gewisses Maß an Präsenz der Ordnungshüter schadet ja auch keinem, aber erwarteten die Herren des Innenministeriums etwa Abgesandte der Al Kaida ?. Die dann nachfolgenden, insbesondere letzten Kilometer ab dem Örtchen Müllenbach, ( das uns wie in den letzten Jahren auf den B 7 Campingplatz führen sollte) verbrachten wir genau wie Zehntausende andere rund um den Nürburgring leider im Stau. Wenn überhaupt, ging es nur im Schrittempo Richtung der Campingplätze voran, ohne nennenswertes vorwärtskommen. Eike, die uns entgeltlich in die Eifel fuhr und auch wieder abholen kam, bekam äußerst schlechte Laune, was die Situation natürlich erheblich verschärfte. Da ging aber auch wirklich nichts mehr.
Zu jenem Zeitpunkt hatte ich bereits ( etwas voreilig und zu Unrecht) die angekündigte Neuregelung im Bezug auf die Trennung von Park- und Campingplätze innerlich verflucht. Zugegeben, aus den jahrelangen Beobachtungen heraus wußte ich, das es ( was das Verkehrsaufkommen betrifft) wirklich kein schlechterer Anreisezeitpunkt zu Rock am Ring als Donnertags abends gibt. Was hier abging, war selbst für mich des Guten ein wenig zu viel. Die Staus zogen sich übrigens noch mindestens bis Freitags Mittag rund um das Gelände hin. Nachdem wir es nach meiner Rücksprache mit einem offensichtlich bereits genervten Verkehrsbeobachtungspostens auch vergeblich auf der Nordschleife, sowie auf den C 3 und C4 Campingplätzen versucht hatten, haben wir uns so gegen 21: 30 Uhr auf Markus Idee hin entschlossen, irgendwo der Nähe des Haupteinganges auszusteigen und uns so zu Fuß irgend einen Campingplatz durchzukämpfen. 2 Stunden Stau sollten uns reichen.
Wir fanden sogar dann noch relativ nah vom Festivalgelände (auf A2) eine wirklich coole Zeltgelegenheit. Eintrittskarte der Campingsecurity gezeigt, Armband an, rein. Innerhalb von wenigen Minuten, ganz einfach, wenn da nicht das ganze Gepäck und die Getränke gewesen wären. Die mussten wir nämlich in mehreren Touren und jeweils einzeln über die völlig zum stocken geratene Bundesstraße schleppen. Zu alledem wurde es bereits sehr sehr dunkel und somit höchste Zeit die Zelte auf zu bauen. Bekanntlich fällt einem dies bei Licht und vielleicht sogar nüchtern, gell Markus, viel leichter. Nachdem wir ( nach den jährlich üblichen Gesprächen aller Orts : ..."ja hier könnt ihr nicht aufbauen, und da nicht, und hier so wieso nicht, den da kommen noch welche von uns morgen und heute Nacht..." ect. ) unsere beiden Zelte Dank Jürgen aus Hockenheim auf einem für gut befundenen Plätzchen endlich aufgebaut hatten, setzten wir uns erst einmal kurz zum durchatmen auf unsere beiden mitgebrachten Campingstühle hin, um in Ruhe eine, nein ich glaube es könnten auch zwei oder drei Dosen Bier gewesen sein, zu trinken.
Der Sound aus mehreren großen Hifi-Anlagen auf dem Campingplatz war enorm. Überall waren bereits heftig Lagerfeuer am brennen. Alle waren am feiern. Markus und ich gratulierten uns freudig gegenseitig das wir es schon mal bis hierher geschafft haben. Ja, wir sind wieder da, Rock am Ring ! We´re back in Business !
Welcome Home Sanatorium
Donnerstags 05.06.2003 [ Nachts ] :
Es muß dann so gegen 22: 45 Uhr gewesen sein, als wir uns auf den Weg zum Haupteingang machten um mal die Lage zu checken was geht. Leider verpaßten wir die Armband Ausgabe, die Donnerstags bereits um 21:00 Uhr dicht machte.
Unglaublich übrigens, auf unserem Campingplatz stand ein Hauszelt in dem jemand sein komplettes Drumkit aufgebaut hatte. Als Zeitvertreib faßten wir spontan den Entschluß, dem Titty Twister ( From Dusk till dawn lässt schön grüßen) einen Besuch abzustatten. Das große Bierzelt in dem in der Regel hübsche Girls oben ohne tanzen, befindet sich unmittelbar am Haupteingang am Haupteingang Fahrerlager. Leider mussten wir jedoch feststellen, das am Eingang des Zeltes eine schärfere Körperkontrolle durch die mehrköpfige Security stattfand, und es nicht erlaubt war, eigene Getränke mit hinein zu nehmen. Da wir unseren Rucksack voller Bierdosen hatten, unternahmen wir erst gar kein Versuch uns irgendwie rein zu schmuggeln. Ehrlich gesagt mag ich es auch nicht besonders mich mit fremden besoffenen Männern in einem Zelt an nackten, wenn auch hübschen Frauen zu ergeilen. Die Preise für Getränke sollen im Zelt so wieso ziemlich gesalzen sein. Nach den üblichen Festival T-Shirt Checks an mehreren Merchandising Ständen konnte ich Markus sowie einen Sozius, den wir auf dem Campingplatz aufgeschnappt hatten, ( und der unser Bier irgendwie nicht zu vertragen schien, hehehe) davon überzeugen, uns wie geplant auf den Weg in die Disko nach Camp B7 zu machen. Der Weg vom Haupteingang hinunter zum B Campingplatz war ( beginnend hinter der "Jahrmarkt Meile" an der Bundesstr.) im Gegensatz zu den letzten Jahren wie ausgestorben. Kein einziges Auto, kein einziges Zelt am Rande des Weges. Schon ein komisches Gefühl in die totale Dunkelheit dort runter zu wandern. Auch ein Supermarkt war nicht auszumachen.
In die Disko bekam man übrigens pro Nase nur noch eine Dose Bier hinein. Security ! Da wir noch einige Dosen am Start hatten, mussten wir also noch vor der Absperrung ein wenig gedulden um zu tanzen. Markus hatte seinen aus dem Internet ausgedruckten und mittlerweile total ramponierten Campingplan dabei und konnte in dieser Zeit zumindest 2 jüngeren Leuten, die das erste Mal auf Rock am Ring waren und ihre Freunde suchten, auf die richtigen Camps verhelfen. Im Diskozelt, das gut gefüllt war, hat insbesondere auch Markus bei Metallica ( Sad but True ) ordentlich gebangt und abgerockt. Einer Blondine hat er eben mal so dabei noch BEWUSST im vorbeigehen an den Hintern gefasst, die war zwar nicht besonders erbaut, zu Handgreiflichkeiten kam es aber Gott sei Dank nicht. Allerdings hatte ich ihn direkt darauf aufmerksam gemacht, das so etwas auch in das Auge gehen kann. Er sagte er musste einfach, er konnte nicht anders. So gegen 3:00 Uhr schätze ich, machten wir uns auf dem Weg zurück Richtung Haupteingang. Um 4:30 lagen wir flach ( nachdem Markus noch seinen Mageninhalt neben sein Zelt entleert hatte ). Den Vorsprung an getrunkenen Dosen, den Markus von der Hinfahrt her hatte, habe ich an dem Tag nicht mehr ganz eingeholt, ich versprach jedoch Besserung.
Aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen schnappte ich mir mein Schlafsack aus meinem Zelt und schlief in dieser, sowie in den drei noch folgenden Nächten bei Markus im Zelt. Erst wollten wir ja durchmachen, kamen aber rasch zur Übereinstimmung, das wir noch drei Tage vor uns haben und es wohl besser wäre, noch ein wenig zu schlafen bevor es richtig losgeht. Ich schaffte es aus Koordinationsschwierigkeiten nicht mehr mich richtig in den Schlafsack einzumummeln. Machte aber überhaupt nichts, denn es war noch richtig warm.
Freitags 06.06.2003 [ Morgens/Mittags ] :
Leider musste ich beim täglichen Such und Find Spiel der Duschutensilien schon Freitags Morgens in meinem Zelt feststellen, das ich meine nagelneue blau getönten Sonnenbrille bereits weitgehend gekillt hatte. Bei der armen hing ein Glas und ein Bügel bereits ganz schief. Irgendwie bekam ich es aber bis Sonntags Vormittags aber immer noch einmal hin, sie an zu ziehen.
Nachdem wir uns nach dem Frühstück inkl. selbstgemachten Pulverkaffee und Duschen** uns gegen 12:00 Uhr auf den kurzen Weg zum Haupteingang machten, um einen Teil unserer 99,00 Euro teuren Karten gegen ein (dieses Jahr gelbes) Festivalbändchen zu tauschen erwarten uns am Einlass in Deutsch und in Englisch ca. 2 Meter große Plakate, die darauf aufmerksam machten, das LINKIN PARK nicht auftreten. Als wir ohne Probleme und nach ein paar Minuten Anstehen im Besitz der Bänder waren, sind wir nach einem erneuten kurzen Besuch der Markstände auf der gegenüberliegenden Seite der Bundestrasse wieder zurück zum Campingplatz um uns noch ein wenig von unserem riesigen Bierproviant zu trennen. Prost Freunde.
** Oh Mann, ich trat am ersten Tag (natürlich) irrtümlich in die "Women´s Shower" Abteilung ein, mit absolut freier Sicht, es waren mindestens acht, die da standen, alle nackt und keine älter als Mitte zwanzig. Die duschten sich und hatten mich gar nicht registriert, Schock, mein Herz, meine Beine. Bin nach zwei Sekunden natürlich wieder sofort raus.
Nach mehreren Besuchen an der Wasserstelle um die Köpfe unter das schöne kalte Naß zu halten, sind wir gegen 15:00 Uhr dann das erste Mal aufgebrochen um in das Festivalgelände zu gehen. Bei der Einlasskontrolle gab es mit Markus Kamera keine Probleme. Im Fahrerlager angekommen verkündete gerade Marek Lieberberg auf der Centerstage, das Apokalyptica und Placebo als Ersatz für die bereits erwähnten Absagen auftreten werden. Besonders die Erwähnung von Apokalyptica erntete natürlich eine Menge Applaus. Markus interessierte sich sofort für das Katapult, war aber auf keinen Fall bereit die dafür fällige 20 Euro Gebühr zu entrichten. Wir waren zu diesem Zeitpunkt bereits gut glycoliesiert und ich sagte, das ich mich auf eine solche Aktion so wieso nur nüchtern einlassen würde. ( Bereits mit der allerletzten Hoffnung, das ich das die nächsten drei Tage vielleicht noch einmal werde). Als erste Band sahen und hörten wir bei Temperaturen so um die 30 Grad dann auf der Centerstage LIFEHOUSE aus den USA an. Hängen geblieben von dem Konzert sind mir insbesondere ihre Radio- und MTV Hitsingle „ Hangin´by a Moment“ sowie das charismatische „ Take me away“, bei dem der Sänger so richtig schön aus sich raus geht. Das durchschnittliche Alter der Bandmitglieder liegt bei Mitte Zwanzig, schätzte ich, höchstens.
So richtig umhauen tut der Sound der Amis, obwohl die Lautstärke und die Auspegelung der Frontspeaker optimal für Freitags Mittags sind, aber weder jemand vor der Centerstage noch irgend jemand weiter hinten im Fahrerlager, mal abgesehen von den bereits vorhandenen ( ausschließlich männlichen) Bierleichen, die auf dem geteerten Boden in der Sonne vor sich hin bruzzeln. Denen gab wohl er das bereits erwähnte Linkin Park Plakat am Eingang den Rest. Der Drummer von Lifehouse trug übrigens einen roten Irokesenschnitt. Leider sind wir außer bei Lifehouse in den abgesperrten Moshpit vor der Centerstage in den noch folgenden drei Tagen und Nächten nicht mehr gekommen. Als Anfang war das jedoch schon mal ganz nett.
Nach dem Auftritt, als die Crew begann das Set auf der Bühne abzubauen, verfolgten wir auf den großen Leinwänden noch ein paar Minuten Werbung, u.a. über einen neuen aufwendig gedrehten Piratenfilm, der im Herbst in den Kinos anlaufen soll. Irgend etwas mit Fluch der Karibik oder so. Ach so, und die neue Seeed Single sollte Geschmack auf das in den Tagen erscheinende Album der Hip Hoper machen. Die ganze Umbauphase zur nächsten Band abzuwarten erschien uns viel zu lang, zudem kannten wir Mana, die anschließend spielen sollten, nicht. So machten wir uns also in der glühenden Hitze auf zur anderen Seite des Geländes, vorbei an der TALENTSTAGE auf der Grand Prix Strecke, zur Alternastage. Bewegung tut gut. Allerdings raten die Ärzte ja auch, man soll viieeel dabei trinken. Mit beiden hatten wir kein Problem. Als wir etwa nach zwanzig Minuten an der Alternastage ankommen, wo sich zu diesem Zeitpunkt etwa 6.000 - 8.000 Zuschauer befinden, wird zu jenem Zeitpunkt gerade mit tollen deutschen Texten aufgewartet: Der Refrain der spielenden Band lautete, und das stimmt echt: ....Du Schlampe, Du Drecksau, ich hoffe es geht Dir schlecht....kicher,..Markus und meine Stimmung war toll. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen und verweilten noch ca. eine dreiviertel Stunde an der Alternastage. Auf dem Rückweg konnten wir noch den letzten Song von WITHIN TEMPTATION zu sehen. Die Sängerin trug ein Brautkleid, echt scharf. Nätürlich waren eine Mange Gohtics vor der Bühne. Der Heavy-Sound mit der hohen Stimme hat mir gefallen, leider haben wir nicht mehr von dieser Band gesehen. Am Campingplatz kamen wir, (nachdem Markus den von der Sonne arg in Mitleidenschaft gezogen Hals das erste Mal im Malteser Zelt eingecremt wurde ) wieder gegen 19:15 Uhr an, um uns da für kommenden Abend ein, zwei Stündchen aus zu ruhen, was zu essen, und uns das lange Beinkleid für die Nacht an zu ziehen.
Freitags, 06.06.2003 Abend/Nachts
Wir sind leider ( wie so oft schon in den letzten Jahren ) etwas spät vom Campingplatz aus wieder los um uns IRON MAIDEN an zu sehen, daher sind wir durch den großen Andrang im Fahrerlager nicht mehr nah genug an die Centerstage gekommen. Am Einlass vor dem Gelände hatten wir Hans Jörg Schmitt, Eckart Schmitt aus Wadern und deren Freundinnen getroffen. Hans Jörg versuchte mich fünf Tage lang auf dem Handy zu erreichen, konnte er aber nicht, den das war ja kaputt. Das tolle Bühnendesign und die ersten 3 Songs haben wir aber noch gesehen. Nach den bereits erwähnten Songs wurde uns jedoch schon wieder langweilig und so entschlossen wie uns, uns gemütlich auf die Tribüne links des Fahrerlagers zu verdrücken. Iron Maiden hatten wir von dort aus auch noch deutlich und laut gehört, und konnten sie auf dem Bildschirm verfolgen. Unsere zwei leckeren Lambrusco-Wein Mischungen aus den (umgefüllten) Tetra Paks mussten wir ja auch einmal irgendwann einmal in Ruhe trinken. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits komplett dunkel. Eine Zeltnachbarin erzählte uns am nächsten Tag, das der Silverchair Sänger, ( die zeitgleich zu Maiden auf der Alternastage auftraten mehrmals auf Maiden und den Veranstalter fluchte, da Maiden wohl ziemlich laut war und Silverchair öfters übertönte.
Beim dritten Mal auf dem Gelände am Freitag und dem zweiten Versuch eine Band pünktlich und nah genug zu sehen, klappte es dann auch. REAMONN begannen mit erheblicher Verspätung. Wir hatten dadurch noch Zeit uns während dem kompletten Umbau und dem Soundcheck noch ein, zwei kalte Bitburger Pils vom Stand zu holen, um die gemütlich zu trinken . Der Reamonn Gig war vom Sound her voll O.K, Rea ist ein schon irgendwie ein guter Sänger. Er sagte übrigens in seinem gutem Deutsch, das es für sie eine Ehre ist auf Rock am Ring zu spielen, daran erinnere ich mich noch genau. Ich war mir sicher, das er es ernst meinte. Bei einigen Songs ist Markus sogar mitgesprungen. Irgendwie kamen wir ( durch einen Spruch von Michael) darauf, REA Alter Dicker Mann zu nennen, dieser Spruch wurde noch bis früh am Morgen zum Selbstläufer. Ich persönlich kannte die meißten Songs des Konzerts und konnte bis auf wenige Titel viel mitsingen. Bei Swim und Life is a Dream war die Stimmung am größten. Beim letzten Song des Konzertes verließen die einzelnen Musiker ( zuerst der Sänger) in einem Zeitraum von mehreren Minuten nacheinander die Bühne, die verbliebenden spielten weiter, bis ganz am Schluss nur noch der Drummer übrig blieb. Tolle Idee. Hut, ähm Kappe ab. Die Zuschauerzahl des um 3:00 Uhr am Morgen endenden Auftritts war schlecht zu schätzen, da ich a) das Areal um die Alternastage noch nicht so gut kannte, und b) die Zuschauerzahl während des Konzerts merklich weniger wurden. Zu Anfang des Konzerts ca. 10.000 am Ende noch etwa 5.000 Leutchen. Mit dem Gefühl ein tolles Konzert gesehen zu haben, verließen wir das Gelände und feierten auf dem Campingplatz inkl. Feuerwerk noch bis es hell wurde.
Tell me the Truth Mother*****er
Samstags, 07.06.2003 Morgens / Mittags
Brutale Hitze im Zelt und eine laute Hifi Anlage schmiss Markus um halb zehn- und mich eine viertel Stunde später aus unserer bescheidenen Polyethylenunterkunft. Dank unseres mitgeführten Bundeswehr-Kochers konnten wir uns erst mal einen schönen heißen Kaffee machen und den kommenden Tag grob planen. Nach einem kleinen Frühstück war Duschen angesagt! ( Euro 2,50) Die Duschen waren warm und man konnte im Prinzip so lang duschen wie man möchte. So gegen halb zwölf machten wir uns auf zur Nürburgruine. Nach einer halben Stunde Fussweg, der uns durch das Örtchen Nürburg führte, in dem die eingeborenen Eifelaner Sonnenbrillen- und Bierstände aufgebaut hatten, erreichten wir nach einem nicht zu unterschätzenden Anstieg, zum größten Teil jedoch Gott sei Dank im Schatten, die Nürburgruine. Der Eintritt kostete mich schlappe 2 Euro, Markus 1,10 als er sein Studi-Ausweis zückte. Leute ich sage euch: freie Sicht auf das Festivalgelände im Fahrerlager , die Hälfte aller Campingplätze sowie eine Sicht von ca. 30 Km über die Hocheifel. Es war einfach gesagt, geil dort oben. Nachdem wir nach 10 min von einem Hummelschwarm angegriffen werden verließen wir den Burgturm, um innerhalb der Ruine noch ein paar Fotos zu schießen. Bergab, zurück durch das Örtchen Nürburg, wo wir in einem der vielen geöffneten Restaurants noch ein kaltes Cola trinken gingen,( um hier nicht die im Verhältnis zu einem Dixie fürstlichen Toilette auf zu suchen um unsere große Geschäfte zu verrichten,) machten wir uns zurück ins „Basislager“ und chillten bei tollem Sound von der neuen Linkin Park und System of a Down noch ca. 2 Stunden mit unseren coolen und Dope rauchenden Zeltnachbarn aus Hockenheim.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich wie gut doch manche Cliquen ausgerüstet sind, was Stromversorgung, Kühlschränke, und Stereoanlagen betrifft. Etwas neidig könnte man da schon werden. Während wir uns in gemütlicher Runde natürlich über Bands, Musik, austauschen, erfreuten wir uns auch an den Zeppelinen, Hubschrauber und Sportflugzeugen, die recht zahlreich über die Campingplätze flogen und dachten darüber nach, was für ein tolles Feeling das sein muss jetzt und hier über dieses Areal zu fliegen. Ehrlich, und unter uns gesagt, habe ich jedes Jahr eine scheiß Angst, das so ein Teil mal auf einen Campingplatz knallt. Darf man gar nicht drüber nachdenken.
Ich hatte ja u.a. ein krachneues Kartenspiel dabei, Markus fand, das es sich auch optimal zum Pokern eignet. Mit kleinen Einsätzen vertreiben wir uns noch ein wenig die Zeit, um uns ca. kurz vor 16 Uhr auf den Weg zum Festivalgelände zu machen, wo wir CLAWFINGER (auf der Centerstage) sehen wollten. Um mich persönlich auf den Gig vorzubereiten hatte ich mir noch wenige Tage vor Rock am Ring das wohl bekannteste Output der Nordländer (Deaf-Dumb-Blind) angehört. Vor dem Eingang, nach einem kleinen Smalltalk mit zwei jüngeren Metallica Fans trafen wir noch einmal Hans Jörg und Eckhart mit ihren Frauen. Wir erzählten ihnen natürlich von unserem tollen Ausflug auf die Nürburg und empfahlen, sich das ebenfalls mal an zu schauen. Bin mal gespannt ob sie dort waren.
CLAWFINGER kamen dann so richtig geil daher, für mich der erwartete Höhepunkt des Samstag Mittags. Sie hatten super fetten Sound, so gehört sich das. Allein schon wegen dem Bassist hatte sich der Weg gelohnt, Markus hat es erst gar nicht gefasst was da auf der Stage abging und war absolut begeistert. Bei The Truth, Rosegrove und Nigger sowie What I Say tanzte der Ring. Stimmung bei uns: Phantastisch. Nach dem Clawfinger Auftritt waren wir zwar fertig, sind aber noch doch noch kurz rüber zur Alternastage.
Markus wurde es auf dem " Nachhauseweg" auf den Campingplatz plötzlich tierisch schlecht und er musste sich auf der Brücke an der Erlebniswelt heftig übergeben. Ich nehme an er hatte einen leichten Sonnenstich.
!
Samstags, 07.06.2003 Abends / Nachts:
EVANESCENE spielten gerade Bring me back to Live, als wir am Einlass ankamen. Eigentlich wollten wir sie ja sehen, eigentlich Schade. Im Nachhinein betrachtet waren AUDIOSLAVE für mich der [musikalische] Höhepunkt des Festivals. Das wusste ich bereits als die Jungs um Chris Cornell die Bühne verlassen hatten. Nachdem es beim Start des Konzerts um 22:15 vorne etwas ungemütlich und zu eng für Markus wurde, verzogen wir uns nach dem dritten Song hinter die erste große Leinwand im Fahrerlager, wo wir dann das komplette Set, zum großen Teil sogar sitzend, über den rieseigen Schirm verfolgen konnten. Beste Songs: Shadow on the Sun und Like a Stone. Der Sound stimmte bis auf das i Tüpfelchen. Weltklasse diese Band, ein anderes Superlativ wäre aus meiner Sicht zumindest untertrieben. Mehreren RATM Fans, mit denen ich mich anschließend unterhalten habe, war das ganze natürlich etwas zu lahm gegenüber dem alten Sound mit Zack am Mikrofon. Ich hoffe sehr es gibt ein zweites Audioslave Album.
Dann hieß es auf zur Alternastage um DAVE GAHAN zu sehen. Als wir ankamen spielte er bereits. Mich erstaunte ( natürlich positiv) , das er sehr viele Depeche Mode Songs zum besten gab. Wir ergatterten uns ein schönes Plätzchen und schauten uns gemütlich das Konzert an. Es muß so in der Mitte des Konzertes gewesen sein, als ich Markus von Dave´s Heroin Sucht erzählte und war genau dies der Aufhänger zu einer halbstündigen Feier und Lachorgie war. Bei der Zugabe hatten wir uns noch noch einmal auf zur Centerstage gemacht, da ja PLACEBO noch spielen sollte. Markus wollte sich den Ersatz für Linkin Park auf jeden Fall mal ansehen. Placebo begann um exakt 1:15 Uhr. Der erste Song war ziemlich schnell, und- war na ja , sogar irgendwie o.k. Nach 2 Songs und einem feinen Kebab sind wir zurück ins Camp gegangen. Ich mag dem Typ seine Stimme so wieso nicht so besonders.
Gandes von den Hockenheimern war noch, na ja mehr oder weniger, wach. Er zischte mit uns unter dem Pavillion in feucht fröhlicher Runde noch ein paar Bierchen. Als wir alle nicht mehr konnten, ihr werdet es bereits ahnen, verfärbte sich der Himmel über der Nürburg bereits von schwarz in Rot. Es wurde schon wieder hell.
Sonntag, 08.06.2003 Morgens:
9:30 Uhr Aua, mir brummte dezent aber fortwährend der Schädel, ( allerdings direkt mit Gefühl, das es sich nach ein, zwei Bier wohl wieder geben wird) Ich brauchte ca. eine Stunde, 2 bis 3 Mal Zähne putzen und einen Liter Saft bis ich wieder richtig wach war. Abwechslung brachten an jenem Morgen vor allem die beiden erst angereisten (die übrigens auch zufällig auf die Namen Markus und Thomas hörenden) Bekannten unserer Hockenheimer Nachbarn, die ruck zuck wirklich alles, ja ALLES ! alkoholiche runterspülten was ihnen in die Hände kam. Der eine hatte im Prinzip nur noch einen Schuh zur Verfügung als er sich zum Gelände aufmachte. Wahnsinn sage ich euch. Bei Rock am Ring sollte man sich übrigens auf jeden Fall ein Paar Ersatz Schuhe mitnehmen.
Sonntag 08.06.2003 Mittags:
Wir sind so um die Mittagszeit ins Dorf Nürburg spaziert um mal eine kalte Cola zu trinken und eine saubere Toilette auf zu suchen. Hatte auch prima geklappt. Endlich waren auch nach der Gluthitze Freitags und Samstags dann auch die Wolken da, und sie ziehen schnell, sehr schnell. Langsam aber sicher machten sich auch bei uns die ersten Verschleiß Erscheinungen bemerkbar. Irgendwie waren wir, nicht zuletzt durch mein total vom Sonnenbrand verbranntes Knie nicht mehr so schnell zu Fuß wie noch Freitags z.B. und uns fehlten ja bereits mindestens 9 Stunden Schlaf. Wie geplant waren wir uns dann DISTURBED auf die Centerstage anschauen. Diesmal standen wir unmittelbar vor einer Fahrzeugbox, also rechts, ziemlich weit vorne. Der Sound war o.k. Die Songstruckturen der US-Band sind für mein Geschmack jedoch etwas zu einfach und simpel gestrickt. Kraftvoll allemal. Während des dritten Songs fing es heftig an zu regnen. Nach einer anderthalb Stunde haben wir das Gelände wieder verlassen. Nachdem wir auf dem Zeltplatz unter dem Pavillon im trockenen etwas gegessen hatten, und Deftones verpaßten, haben wir uns so gegen 19:00 Uhr wieder aufgemacht um uns die Show von Marilyn Manson an zu sehen. Das hätten wir uns sparen können, den das Fahrerlager war bereits bei Ankunft brechend voll. Unser Platz an einem Bierstand auf der linken Seite war ganz und gar nicht geeignet dieses Konzert mit zu verfolgen. Der Sound an dieser Stelle war total mies, obwohl wir uns parallel und in Höhe zum ersten Mixer Turm befanden. Am gleichen Ort hatte uns Clawfinger einen Tag vorher ja noch ganz schön eins auf die Wumme gegeben, heute musste ich schon die Ohren spitzen, das ich das dünne, Männchen dort oben hörte. Das ich bei solchen katastrophalen Soundverhältnissen schnell die Lust verloren hatte, war klar. Nach vier Songs sind wir raus aus dem Treiben. Ich tröstete mich damit, das MM eh nur als Soundcheck von Metallica fungierte. HeHeHe.
Wir sind rüber zur Alternastage wo es gerade mächtig nach Gras roch, um PATRICE an zu hören. Das machte auf jeden Fall mehr Fun. Zurück ging es so um 22:00 Uhr zur Centerstage, denn dort fingen relativ pünktlich METALLICA an. An der Talentstage konnte ich Markus überreden uns noch zwei Songs einer sehr jungen Band namens THE RASMUS an zu hören. Echt cooler, lauter Heavy Sound. Leider sahen wir nur die letzten beiden Stücke des Sets, doch die hatten es in sich. Der letzte Song ist mir direkt im Ohr hängen geblieben. ( In the Shadows ) Das Stück läuft mittlerweile auch auf MTV. Solange es solche junge gute Bands gibt, brauchen wir uns um den Nachwuchs in der Musik keine Sorgen zu machen.
METALLICA: Das Intro und die erste Hälfte von Blackened hatten wir mitbekommen, allerdings von ganz weit hinten. Danach ging es erst einmal kurz raus ins Basislager. Das Gelände war auch tierisch nass, man konnte sich nirgends mehr hinsetzen, da es in der Zeit zwischen 17:30 und 19: 00 Uhr heftig geregnet hatte.
Sonntag 08.06.2003 Nachts :
Das Moby Konzert war was Sound und Optik, Spielfreude der Musiker und die Zuschauer betraf, spitze. Ich erinnere mich, daß er sich dafür entschuldigte, daß die Amerikaner so einen Präsident wie George Bush haben. Zudem sagte er, daß es für ihn eine Ehre ist, dieses 3 Tage Festival zu beenden. Die Lightshow war phenomenal. Ein wirklich würdiger Abschluss. Nach dem Konzert waren wir noch auf dem Campingplatz um unser letztes Lagerfeuer mit Zeltnachbarn zu genießen. Ich brachte so gegen 4:30 Uhr kein Bier mehr die Kehle hinunter und das sprechen viel mir ziemlich schwer. Es war vorbei. Aus.
Montag, 09.06.2003 Morgens / Mittags :
Ich hatte es wieder überlebt, war mein erster Gedanke Montags Morgens so gegen zehn, als ich wach wurde, fragte sich nur noch wie. Mir war schlecht, ich hatte starke Kopf und Gliederschmerzen. Markus war wie jeden Tag bereits vor mir auf den Beinen. Ehrlich gesagt, war ich froh das es vorbei war. Abgebaut und aufgeräumt hatten wir schnell, denn Markus ließ sein Zelt stehen. Um 12: 30 Uhr wurden wir dann von Eike ( fast pünktlich) abgeholt . Die Jungs aus Hockenheim hatten uns zuvor noch dabei geholfen unsere Sachen an die Str. zu tragen. Ca. eineinhalb Stunden brauchten wir bei der Abreise für die ersten 20 Kilometer. Stau, was sonst. Von den 175 Dosen Bier hatten wir noch etwa 20 übrig, die noch bei mir im Keller stehen.
Für uns war es eine 4 Tage andauernde Mega-Party mit toller Live-Musik und vor allem tollem Wetter. Die Trennung der Park- und Campingplätze geht voll o.k. , vorbei sind somit auch die nervigen An und Abreisen mit den PKW´s insbesondere auch in der Nacht auf den Campingplätzen. Markus und ich waren ein tolles Team und haben Saarbrücken gut vertreten. Persönlich hoffe ich abschließend, das es den drei Schwerverletzten vom Campingplatz C, deren Gas-Campingkocher bereits Donnerstags explodiert war, wieder besser geht. Bei mir dauerte es bis Mittwochs Morgens bis der Alkohol rausgeschwitzt war und lediglich bis den darauffolgenden Samstag,! bis ich meinen unglaublichen Sonnenbrand auskuriert hatte. Wie kann man auch echt nur so bescheuert sein, und extra keine Sonnencreme mit zu nehmen.
Ich sehe derzeit keinen Grund das Rock am Ring im nächsten Jahr nicht stattfinden soll. Etwas ganz besonderes wird es wohl auch 2005, da feiert das Festival sein 20 jähriges Bestehen. Durch die Fussballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland und den Umbauten im Frankenstadion wird Rock im Park 2004 und 2005 nicht im Frankenstadion sondern sehr wahrscheinlich im Nürnberger Zepellinfeld stattfinden. Obwohl ich mir das Alles sehr sehr gerne noch ein zehntes Mal geben möchte, kommt es bei mir aber auf die auftretenden, oder sagen wir doch besser angekündigten Bands an. CREED und DAVID BOWIE würde ich sehr gerne mal bei Rock am Ring sehen. RAMMSTEIN, KORN, R.H.C.P. oder AC/DC kann ich mir allerdings als Headliner auch gut vorstellen. Dazu die Bloodhound Gang und Blink 182 und Nickelback. Für die Alternastage Gentlemen und die Guano Apes, und für ganz spät nachts vielleicht mal was zum Tanzen, keine Ahnung, vielleicht Underworld oder sogar mal einen Techno DJ wie Westbam. Völlig verzichten kann ich auf die Onkelz, den die ziehen sicherlich eine Menge, na ja ich sage mal, politisches und soziales Ungeziefer an. Grönemeyer und Konsorten muss auch nicht sein. Ich bin bestimmt kein Pessimist, prophezeie aber, das es nächstes Jahr mindestens 2 Tage regnen wird.
Rock am Ring findet wie immer an Pfingsten, 2004 vom 28.05.-30.05.2004 statt. Die ersten Neuigkeiten wird es wohl ( wie in der Regel in den letzten Jahren) bereits kurz vor Weihnachten geben.
hinzugefügt: June 22nd 2003
Tester: Tommy
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